Fürth statt Bayern? Pseudo-Spaß in Dortmund

Spiel terminiert: Kleeblatt trifft im Pokal auf die Stuttgarter Kickers

Andreas Pöllinger
Andreas Pöllinger

Sport-Redaktion

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15.6.2022, 11:27 Uhr
Ernsthafte Angelegenheit: Das Kleeblatt von Julian Green möchte im Gegensatz zum Vorjahr in Pokal-Runde auch am Ende vorne sein.

© Sportfoto Zink / Wolfgang Zink Ernsthafte Angelegenheit: Das Kleeblatt von Julian Green möchte im Gegensatz zum Vorjahr in Pokal-Runde auch am Ende vorne sein.

Drei Pokal-Paarungen sind es noch, die nach dem Zureichen von Kevin Großkreutz, der weltmeisterlichen Losfee, und dem Öffnen der Kugeln durch DFB-Vize Peter Frymuth auf das recht volle Erstrunden-Tableau in Dortmund müssen. Aus dem Amateurtopf zieht der Ex-Dortmunder Großkreutz, 2012 selbst Pokalsieger mit dem BVB, die Stuttgarter Kickers. "Einen einstigen Bundesligisten" also, von dem sie wisse, intoniert ARD-Moderatorin Stephanie Müller-Spirra, welchen Gegner er sich wünsche. Im anderen Topf, in den Großkreutz nun greift, sind noch die Bayern. Es wird? Die SpVgg Greuther Fürth.

Der Gegner der Blauen, die in der Oberliga Baden-Württemberg und in der Aufstiegsrunde die Rückkehr in die Regionalliga verpasst haben, animiert einige im Publikum zu einem etwas despektierlichen Lachen. "Geschwenkt wird die Fahne aber trotzdem", sagt Stephanie Müller-Spirra, als sie in die Kickers-Ecke blickt. Der Spaß? Hat zumindest aus Fürther Sicht ein Loch.

Anders als im Umfeld des fünftklassigen Vereins aus Stuttgart-Degerloch, der den Bayern vor langer Zeit ein halbwegs ernstzunehmender Gegner im oder oberhalb des Talkessels war, scheint man in Fürth mehr Bock auf die Erstrunden-Partie zu haben. "Ich habe die Auslosung aufmerksam verfolgt und freue mich auf unser Erstrundenspiel bei den Stuttgarter Kickers, das wir natürlich erfolgreich bestreiten wollen", lässt sich Marc Schneider, der neue Kleeblatt-Trainer, auf der klubeigenen Website zitieren.

Der weiß-grüne Plan vor der zu unternehmenden Reise auf die Waldau ist klar. Im Gegensatz zum Vorjahr, als bereits in der ersten Runde in Babelsberg Schluss war, möchte der Wieder-Zweitligist den Pokalauftakt nutzen, um gut in die Saison zu finden. Gelingt dies, wird dem ein oder anderen in Stuttgart-Degerloch das Lachen sicherlich vergehen.

Die Partie ist nun auch terminiert: Für Samstag, 30. Juli. Anstoß ist um 18 Uhr.

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