Auch Starkregen möglich

Unwetterfront über Franken: DWD warnt vor Hitzegewittern

ama, jru

Online-Redaktion

5.8.2022, 21:40 Uhr
Ein Blitz erhellt den Nachthimmel.

© Tobias Hartl/Vifogra/dpa/Symbolbild Ein Blitz erhellt den Nachthimmel.

Temperaturen von weit über 30 Grad haben in dieser Woche für einen heißen und sonnigen Start in den August gesorgt. Doch am Freitag zieht eine Kaltfront über die Region - und könnte stellenweise für ziemlich ungemütliches Wetter sorgen.

Tatsächlich warnt der DWD für weite Teile Frankens am Abend vor Gewittern mit starken Windböen. Betroffen sind demnach die Regionen rund um Lauf, Forchheim und Bayreuth sowie Westmittelfranken nördlich von Neustadt an der Aisch. Auch bei Nürnberg waren am Abend erste Blitze zu sehen. Die Warnung gilt vorerst bis 23 Uhr.

Abkühlung nach Kaltfront

Bereits tagsüber macht sich die Kaltfront bemerkbar, eine leichte Abkühlung ließ das Thermometer tagsüber knapp unter der 35-Grad-Marke verweilen, die in den vergangenen Tagen immer wieder überschritten wurde. Am Abend steckt in der Kaltfront dann sogar das Potenzial für "recht kräftige Gewitter", wie der fränkische Wetterexperte Stefan Ochs erklärt. Doch die Region scheint dabei noch glimpflich davonzukommen.

Der Deutsche Wetterdienst (DWD) warnt vor "teils starkem Gewitter mit Starkregen" von bis zu 25 Litern Niederschlag pro Quadratmeter in kurzer Zeit. Die Warnung, die bis spät in die Nacht hinein gilt, bezieht sich allerdings auf den Süden Bayerns. Ochs glaubt regional indes an eine weniger dramatische Lage. Vorherrschend seien ihm zufolge Berechnungen mit einem "wenig ergiebigen Regengebiet", das nur lokal begrenzt schauerartig verstärkt sei und bei dem es "hier und dort mal blitzt und donnert".

Klar ist aber, dass mit der Kaltfront eine spürbare Abkühlung einhergeht: Die Höchsttemperaturen am Wochenende liegen bei 26 bis 28 Grad, in der Nacht sinkt das Thermometer dann sogar auf sehr milde 12 Grad. Gerade in den Städten, in denen sich die Hitze zuletzt gestaut hatte, eine willkommene Abwechslung.

0 Kommentare